Frauen aller Länder laden (wieder) ein

Verantwortung für die Schöpfung gemeinsam schultern

Muslimische und christliche Frauen wollen ihren im November 2019 begonnenen Dialog über Geschichte der Arche Noah und ihre Bedeutung für die heutige Zeit weiter fortsetzen.
Muslimische und christliche Frauen wollen ihren im November 2019 begonnenen Dialog über Geschichte der Arche Noah und ihre Bedeutung für die heutige Zeit weiter fortsetzen.

Mehr voneinander erfahren und übereinander lernen: Das ist das Ziel der Initiative „Frauen aller Länder laden ein“ mit ihren Themenabenden. Hierzu sind im vergangenen Jahr im Schnitt jeweils 70 Frauen unterschiedlicher Herkunft und Religionen zusammengekommen. Am Freitag, den 31. Januar wollen die Frauen nun ihre im November 2019 begonnene Auseinandersetzung mit der Geschichte um die Arche Noah und ihre Bedeutung für die heutige Zeit fortsetzen. Sie laden ein zu einem Themenabend unter dem Motto: „Noahs Geschichte – ein Beispiel der Ignoranz der Menschen – auch unsere Geschichte?“ Der Abend findet im kath. Gemeindehaus St. Barbara in Duisburg-Röttgersbach an der Fahrner Str. 60 statt. Einlass ist um 17:30 Uhr, der Abend beginnt um 18:00 Uhr.

Konkret geht es bei diesem Themenabend um die gemeinsame Verantwortung der Menschheit beim Umgang mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde, dem zu viele auch heute noch mit großer Ignoranz begegnen. „Letztlich geht es um unsere gemeinsame Verantwortung für unsere Erde und die Schöpfung. Und die können wir nur gemeinsam schultern“, heißt es aus dem Vorbereitungsteam von „Frauen aller Länder laden ein“ mit Vertreterinnen aus dem FIB e.V., dem kfd Stadtverband, dem Empathie e.V., der ev. Kirchengemeinde Hamborn und der kath. Pfarrei St. Johann. 

Frauen im persönlichen Gespräch zusammenbringen

Neben den inhaltlichen Impulsen zum Themenabend erwartet die Gäste aber vor allem wieder ein intensiver Austausch in Tischgemeinschaften von Frauen, die sich im besten Fall erst an diesem Abend kennenlernen. „Mit unseren Einladungen verbunden ist immer der Versuch, möglichst viele Frauen, die sich bislang fremd waren, zusammenzubringen und die persönlichen Gespräche untereinander zu fördern“, betont Ayten Keser. Damit ist die engagierte Muslimin vom Empathie e.V. auf einer Linie mit dem, was auch die katholische Kirche in diesem Jahr in besonderer Weise fördern will. Denn das Jahresmotto der katholischen Kirche in Duisburg lautet 2020 ‚Ich – DU – Wir. Wenn aus Fremden Nachbarn werden. „Und genau das ist es, was wir auch mit unserer Initiative erreichen wollen: Ein Zusammenwachsen vieler zu einer Stadtgesellschaft und die Übernahme gemeinsamer Verantwortung für unsere Welt. Das gelingt nur durch die Stärkung von Verständnis und Toleranz über alle religiösen und kulturellen Schranken hinweg. Dafür setzen wir uns ein“, betont Sr. Mariotte Hillebrand, Pastoralreferentin in der kath. Pfarrei St. Johann.

Um Anmeldung möglichst bis zum 28. Januar wird gebeten.
E-Mail: info@fib-duisburg.de oder mariotte.hillebrand@freenet.de
Tel.: 0157 89 07 44 28

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