Nord und Süd in den katholischen Pfarreien rücken zusammen

Ein Huckinger aus St. Peter und Paul (l.) besichtigte kürzlich alle neun Kirchen der Pfarrei St. Johann (r.)  in Hamborn
Ein Huckinger aus St. Peter und Paul (l.) besichtigte kürzlich alle neun Kirchen der Pfarrei St. Johann (r.) in Hamborn

Ein Preisrätsel der kath. Pfarrei St. Johann war jüngst Anlass für einen bemerkenswerten Brückenschlag zwischen dem Norden Duisburgs und dem Süden der Stadt. Der Huckinger Norbert Kurtenbach hatte sich in der Weihnachtszeit auf den Weg zur Krippenschau in den neun katholischen Kirchen Hamborns gemacht. So ein pfarrübergreifendes Interesse ist an sich ja schon ungewöhnlich. Kurtenbach setzte aber noch eins drauf.

 

Eigentlich wollte er sich ja nur die Krippen in allen katholischen Kirchen Hamborns anschauen. Dann aber fiel der Blick von Norbert Kurtenbach auf ein in allen Kirchen ausliegendes Terminheft der Pfarrei. Und darin lud ein Bilderrätsel für Kirchenkundige zur Teilnahme ein. Die Aufgabe: Verteilt über das gesamte Heft waren neun Abbildungen von Tabernakeln (der Ort, wo die geweihten Hostien in den katholischen Kirchen gelagert werden) abgedruckt, die den richtigen Kirchen zugeordnet werden sollten. Und da der Plan des Huckingers ja sowieso war, alle Hamborner Kirchen zu besuchen, nutzte er die Gunst der Stunde, sich auf diesem Weg auch nach den jeweiligen Tabernakeln umzuschauen und am Rätsel zu beteiligten.

 

Der Einsatz hat sich gelohnt: Norbert Kurtenbach wurde Drittplatzierter im Rätselwettbewerb und erreichte damit ein besseres Ergebnis als viele Hamborner selbst. Manchmal lohnt es sich also doch, einmal den Blick über den Tellerrand zu wagen und offen zu sein für das, was sich dem Auge bietet ...

 

Und, was das Beste ist, Norbert Kurtenbach hat es mit dieser Aktion wahrlich geschafft, innerkirchlich vom Fremden aus dem Duisburger Süden zum Nachbarn Hamborns zu werden.

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